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Fotografie
Blende
Ein niedriger Blendenwert (f/1,4) entspricht einer größeren Blendenöffnung.
Und resultiert in weniger Schärfentiefe. D.h. nur ein kleiner Bereich wird scharf abgebildet und Vorder- und Hintergrund sind unscharf.
Je niedriger der Blendenwert umso mehr Licht (größere Blendenöffnung) kann durch das Objektiv auf den Sensor treffen. Es wird also eine kürzere Verschlusszeit benötigt.
Der Blendenwert beschreibt die relative Öffnung zur Brennweite. Der Durchmesser einer f/2 Blende ist 2x so lang wie die Brennweite. 1)
Die auf dem Objektiv angegebene Blende bezeichnet die größtmögliche Öffnung der Blende.
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| Blenden im Objektiv sichtbar dargestellt (KoeppiK / CC BY-SA 3.0) |
Blenden am Beispielfoto dargestellt. Das Foto wirkt trotz der extrem unterschiedlich langen Belichtung gleich belichtet.
Belichtungszeit
Die Belichtungszeit wird in ganzen Sekunden (4") oder Bruchteilen einer Sekunde (1/250) angegeben.
Blenden- oder Zeitveränderung in vollen Stufen ergibt eine Halbierung bzw. Verdoppelung der auf den Sensor treffenden Lichtmenge.
Wird von der Automatik eine Blende f/2,8 und 1/500 angegeben, können die Werte entgegengesetzt in vollen Stufen verändert werden ohne eine Änderung der Belichtung am Bild zu bewirken. z.B. 2,0 und 1/1000 oder 4,0 und 1/250.
ISO
ISO bezeichnet die Empfindlichkeit des Sensors. Je höher umso empfindlicher ist der Sensor. Es wird also eine kürzere Verschlusszeit benötigt. Jedoch steigt mit höherer ISO Zahl auch das Rauschen im Bild. Das Rauschen steigt jedoch auch mit steigender Sensortemperatur.
Szenen
Portrait
Bevorzugtes Objektiv: Lichtstarkes 50mm
Langzeitbelichtung: Himmel und Sterne
Weißabgleich auf Kunstlicht. Das ergibt ein eher bläuliches Bild.
Langzeitbelichtung: Feuerwerk
Im BULB Modus und manuellem Focus. Über Blende kann die Helligkeit reguliert werden. Ein niedriger Blendenwert ergibt ein helleres Bild als ein höherer Wert.
Langzeitbelichtung: am Tag
Zum Beispiel mit Hilfe einen ND Filter
HDR
Es wird eine Belichtungsreihe aufgenommen bei der neben der mittleren Belichtung auch über bzw. unterbelichtete Bilder aufgenommen werden.
Beispielsweise ein Bild welches die Belichtungsautomatik berechnet und dann jeweils Bilder für 1, 2 und evtl. 3 EV-Stufen über und. unterbelichtete Bilder.
Diese Bilder werden dann mittels Software (Photoshop, Lightroom) einem Tone Mapping unterzogen und zu einem Foto zusammen gerechnet in dem möglichst alle Stellen gut Belichtet sind.


